40 Jahre Nest – ein Grund zum Feiern

Die Nest Sammelstiftung feiert 2023 ihren 40. Geburtstag. Damals wie heute stehen wir als Pionierin in der beruflichen Vorsorge für eine konsequent ökologisch-ethische Ausrichtung. Das kommt an: Von 17 angeschlossenen Betrieben im ersten Jahr sind wir auf heute knapp 4000 mit nahezu 28‘000 Versicherten gewachsen.

Für die Unterstützung möchten wir uns im Jubiläumsjahr mit einem bunten Strauss an Aktivitäten bedanken: Vorgesehen sind verschiedene Anlässe, über die wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Wir sind voller Vorfreude, unsere gemeinsamen Werte mit Ihnen zu feiern und immer wieder neu zum Leben zu erwecken.

Jubiläumsaktivitäten - Agenda

Gemeinsam aktiv werden
Wir planen einen Aktionstag mit unserem angeschlossenen Betrieb WWF. Alle, die mit uns einen Beitrag zum Naturschutz leisten möchten, sind herzlich eingeladen mitzumachen.

Gemeinsam feiern
Unsere diesjährige Delegiertenversammlung steht ganz im Zeichen des Jubiläums.

Monatsgruss

Januar

«Vieles ist anders geworden seit unseren Anfängen. Aber die sozialen und ethischen Werte sind erhalten geblieben.»

Felix Pfeifer, Mitgründer, Geschäftsleitung 1983 bis 2009, Stiftungsrat 1983 bis 2019, Präsident des Stiftungsrates 1986 bis 1997 sowie 2011 bis 2019

Februar

«Ich hatte das Gefühl, in einem innovativen Betrieb zu arbeiten. Ich wollte das, es war mir sehr wohl dabei.»

Ursula Kasser, Stiftungsrätin 2003 bis 2014

Meilenstein

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen jeden Monat einen Meilenstein aus unserer 40-jährigen Geschichte vor.

1981 Netzwerk für Selbstverwaltung

Nach 1968 – mit den Jugendunruhen 1980 als Höhepunkt – verbreitete sich der Wille zur Selbstverwaltung. Dem widersprach ein staatlich angeordnetes Sparen, wie es das BVG bringen sollte. Einige Interessierte wollten eigene Lösungen schaffen und gründeten deshalb am 1. Februar 1981 im Solothurner Kreuz, der ältesten Genossenschaftsbeiz der Schweiz, das Netzwerk für Selbstverwaltung. Dieser Verein spielte in der Folge die entscheidende Rolle bei der Gründung der alternativen Sammelstiftung und lieferte mit dem Akronym von NEtzwerk-STiftung auch deren Namen.

1990 «Liebe Nestlerinnen»

Als gendergerechte Sprache noch niemandem ein Begriff war, wandte sich Nest mit ausschliesslich weiblichen Personenbezeichnungen an die Versicherten. Kein Binnen-I, kein Genderstern, kein Doppelpunkt. Frauen sollten nicht herausfinden müssen, ob sie auch gemeint sein könnten – für einmal waren Männer mitgemeint. Zudem sahen die damaligen Verantwortlichen darin einen Schritt gegen die Sprachverwahrlosung.