Ein Blick hinter die Kulissen von «Karl's kühne Gassenschau»
Seit 1997 ist Karl's kühne Gassenschau ein angeschlossener Betrieb von Nest. Die langjährige Partnerschaft spiegelt eine beeindruckende Erfolgsgeschichte wider: Was 1984 als Strassenvariété mit sechs Personen begann, begeistert heute jährlich über 100'000 Zuschauerinnen und Zuschauer und beschäftigt über 100 Mitarbeitende. Bei einem Besuch erhielt das Nest Team exklusive Einblicke in die Geschichte und die Entstehung der Produktionen – bevor mit der aktuellen Show der Höhepunkt des Abends folgte.
Bereits die Führung war ein Erlebnis. Mit viel Humor und Leidenschaft erzählten Brigitt Maag und Ernesto Grafvon der Geschichte der Gassenschau, die 1984 als Strassenvariété mit gerade einmal sechs Personen begann. Heute beschäftigt die Organisation über 100 Mitarbeitende. Jährlich besuchen über 100'000 Zuschauerinnen und Zuschauer die spektakulären Produktionen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Gassenschau über mehr als vier Jahrzehnte macht deutlich, warum sie zu den erfolgreichsten Freilichttheatern der Schweiz zählt – und warum die Partnerschaft mit Nest seit beinahe 30 Jahren Bestand hat.
Wo Geschichten fliegen lernen
Besonders spannend war der Einblick in die Entstehung einer Produktion. Wir erfuhren, dass sich Geschichten während des kreativen Prozesses stetig weiterentwickeln. Manchmal entstehen spektakuläre Ideen – etwa ein Auto, das plötzlich durch die Luft fliegt. Doch damit eine solche Szene Sinn ergibt, muss auch die Geschichte darum herum wachsen. So entstehen die unverwechselbaren Stücke von Karl's kühne Gassenschau, die spektakuläre Bilder mit berührenden Geschichten verbinden.
Auch die technische Seite beeindruckte: Für aufwendige Stunts und Personenflüge kommen unter anderem Spezialkräne zum Einsatz. Einer der wenigen Kräne dieser Art in der Schweiz gehört sogar der Gassenschau selbst. Kein Wunder, denn ihre Produktionen leben davon, Grenzen zu verschieben und immer wieder Neues auszuprobieren.
«Plötzlich hat es sich wie Arbeit angefühlt»
Ernesto Graf erzählten auch von den verschiedenen Stationen ihrer Geschichte. Nach den Anfängen in Städten und auf Strassenplätzen führte der Weg in Steinbrüche und auf andere aussergewöhnliche Spielorte. Einmal über mehrere Jahre am selben Ort zu spielen, fühlte sich irgendwann «wie Arbeit» an. Also kehrte man wieder auf Tournee zurück, bevor man schliesslich erneut feste Spielorte wählte, die grössere und technisch anspruchsvollere Inszenierungen ermöglichten. Diese ständige Weiterentwicklung prägt die Gassenschau bis heute.
Eine besondere Pointe der Führung: Die beiden Gründer gaben schmunzelnd zu verstehen, dass auf der Bühne die Darstellenden immer jünger werden.
Eine Show, die in Erinnerung bleibt
Nach diesem faszinierenden Blick hinter die Kulissen folgte das eigentliche Highlight des Abends: die Vorstellung RECEPTION. Die Mischung aus Schauspiel, Akrobatik, Stunts, Humor und spektakulären Effekten zog uns von der ersten bis zur letzten Minute in ihren Bann. Die Rückmeldungen aus unserer Gruppe sprachen für sich:
«So etwas habe ich noch nie erlebt!», «Genial!».
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Es war ein eindrücklicher Abend voller Kreativität, Mut und Leidenschaft – und eine schöne Gelegenheit, einen langjährigen Nest-Anschlussbetrieb aus nächster Nähe kennenzulernen.
Wir können jedem einen Besuch bei Karl's kühner Gassenschau wärmstens empfehlen. Ein unvergessliches Erlebnis! ⭐